Eine Einführung in die Haustierfotografie

Hoshi - Eine Einführung in die Haustierfotografie

Einleitung

Das Fotografieren Ihres Haustieres kann eine lohnende Erfahrung sein. Gut gemacht, erlaubt es Ihnen, Hasso oder Mieze – das Familienmitglied – das Haustier, das Ihr Essen klaute, Ihre Schuhe kaute und Ihnen die Zeitung brachte, zu verewigen. Außerdem kann das ernsthaften Fotografieren Ihres Haustieres Sie beide näher bringen, weil Sie kleine Dinge, die Sie bis jetzt vielleicht übersehen haben, erkennen.

 

Bildnachweis: Nidhin Mundackal

Ziel

Wie bei vielen Aufgaben ist es am besten,  mit einem Ziel vor Augen zu starten. Was versuchen Sie, zu erreichen? Versuchen Sie, die spielerische Seite Ihres Haustieres einzufangen? Versuchen Sie, ein lustiges Foto mit einer Requisite wie einem Geburtstagshut zu komponieren? Ist das ein interaktives Portrait zwischen Ihrem Haustier und Ihrem Kind? Setzen Sie sich hin und bringen Sie dieses Ziel zu Papier, denn es wird Ihnen helfen, sich richtig vorzubereiten.

Bildnachweis: Alexander Possingham

Der Ort

Nun, da Sie sich für Ihr Ziel entschieden haben, ist es an der Zeit, den richtigen Ort zu wählen.
Indoor vs. Outdoor, in der Nähe des Kamins mit offenem Kamin im Hintergrund, oder im Studio, am Strand oder im Wald. Wenn Sie über die richtige Einstellung nachdenken, erinnern Sie sich, wie Ihr Haustier auf diesen Ort reagiert. Wenn Sie entscheiden, daß der öffentliche Park der perfekte Ort ist, müssen Sie über die Anfälligkeit Ihres Tieres gegen Ablenkungen nachdenken. Wie es einem anderen Tier oder einer anderen Person nachzulaufen? Je besser Sie Ihr Haustier kennen und durch seine Augen sehen, desto besser.

Vorbereitung

Sie befinden sich nun in der Vorbereitungsphase. Sie haben sich Ihr Ziel gesetzt, Sie haben sich für den richtigen Ort entschieden – lassen Sie uns versuchen, herauszufinden, was zu bedenken ist. Aber immer daran danken:  es geht darum, Spaß zu haben. Schreiben Sie auf Papier alles Mögliche auf, was Ihnen einfällt.

Hier sind Vorschläge:

  • Spielen Sie vorab mit Ihrem Haustier – gerade genug, damit es immer noch wachsam ist, aber nicht überdreht
  • Beleuchtung – sollte natürliches Licht sein
  • Spielzeug – die Lieblingsspielzeuge sollten mit am Start sein
  • Leckerli
  • Seien Sie immer bereit für plötzliche Bewegungen – Verschlusszeit 1/250stel und schneller
  • Engagieren Sie einen Assistenten, der Ihnen hilft
  • Kamera, Objektiv(e), Stativ, Zubehör, etc.
  • usw

Das erste Mal, wenn Sie Ihre Liste erstellen, wird der Prozess ein wenig langweilig sein – dafür sind Sie aber für die nächsten Shoots schon vorbereitet.

 

Bildnachweis: Amy Humphries

Vor Ort

Whew, Sie haben es zum Ort des Shoots geschafftt – herzlichen Glückwunsch. Hoffentlich haben Sie alles mitgebracht :).

Jetzt ist es Zeit für den Aufbau. Seien Sie organisiert, legen Sie alles logisch an. Das Letzte, was Sie jetzt machen sollten, ist mit Ausrüstung herumfummeln. Wie ist das Verhalten Ihres Tieres? Ist es super aufgedreht? Wenn ja, dann wäre vielleicht ein wenig Spielen angebracht –  gerade genug, um ihm zu helfen, sich zu beruhigen. Wie geht es Ihnen? Sind Sie gestresst? Entspannen Sie sich – Tiere sind super sensibel auf Ihre Stimmung. Ein letzter Check des Tieres, vielleicht kurz Kämmen, Haare richten, Blätter aus dem Fell picken und es kann losgehen. Wenn Sie draußen sind, wie ist der Wind? Sonne? Denken Sie daran, auch für Haustiershoots ist die pralle Mittagssonne ungeeignet, eine leichte Bedeckung ist willkommen und lädt dazu ein, auch die Wolken in einige Kompositionen mit einzubeziehen. Stellen Sie sicher, dass Ihr Haustier weit genug von Ihrem Hintergrund entfernt ist, um keine Schatten zu werfen und eine schöne Hintergrundunschärfe zu erzielen.

Die Einstellung des Fotografen

Ihre Verhalten und Herangehensweise sollte von Gelassenheit geprägt sein. Das kann ich nicht genug betonen. Auch müssen Sie in Ihr Haustier hineindenken so gut es geht. Was denken und fühlen sie? Stellen Sie keine überhöhten Erwartungen an sich selbst. Erwarten Sie beim ersten Mal keine Perfektion – das wird nur Ihren Streß erhöhen und Ihr Haustier belasten.

 

 

Bildnachweis: JF Brou

Shoot

Oftmals ist es eine gute Idee, die Fotos aus der Sicht des Tieres zu machen. Eine Aufnahme aus dem Stand von schräg oben stellt keine Intimität dar. Darüber hinaus ist es für Sie einfacher, sich in die Situation Ihres Tieres einzufühlen, wenn Sie sich auf der Ebene Ihres Tieres befinden. Wenn Sie noch nie auf dem Boden herumgekrochen sind, fühlen Sie sich vielleicht eine bißchen lächerlich, aber vertrauen Sie mir, das macht einen Großteil des Unterschieds zwischen einem nichtssagenden Schnappschuß und einem tollen Tierfoto aus.

Haben Sie Geduld und viel Spaß.

Bildnachweis Titelbild: CROQ Foto

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