Samyang AF 24mm F2.8 FE – Test – Teil 1

P1001178 - Samyang AF 24mm F2.8 FE - Test - Teil 1

Gestern war es soweit – mein EU Stamm Samyang Dealer lieferte mit das neueste Modell für den Sony E Mount, das Samyang AF 24 / 2.8 FE.

Der Lieferumfang besteht aus einem passenden Köcher mit Reißverschluß in der Mitte, einem Front- sowie einem Rückdeckel, einer Streulichtblende und natürlich dem Objektiv selbst.

Das Objektiv hat einen Durchmesser von 62mm und eine Tiefe von 42mm und bringt stattliche 93g auf die Waage.

Konstruiert ist es mit 7 Linsen in 7 Gruppen – darunter befinden sich fast nur Spezialgläser, nämlich 3 asphärische und 2 HR Linsen. Es verfügt über 7 Blendenlamellen und die Naheinstellgrenze liegt bei 24cm. Ein Schraubfilter von 49mm kann benutzt werden, der Bildwinkel beträgt bei 35mm Gehäusen 82,1° und bei APS-C-Gehäusen 60,0°.

Die Verarbeitung würde ich als solide bezeichnen – natürlich ist das Objektiv größtenteils aus Kunststoff gefertigt, hat aber selbstverständliche ein Metall-Bajonett. Der Kunststoff selbst ist fehlerlos verarbeitet, der elektronische Fokusring hat einen angenehmen Widerstand. Einzig die Streulichtblende macht einen unpassenden Eindruck – das kann aber auch mit an deren Kleinheit liegen. Die Gegenlichtblende läßt sich zu Transportzwecken aus falsch herum montieren – dieses bringt allerdings nur 3-4mm Platzgewinn.

Erstaunlich scheint die geringe Tiefe der Streulichtblende von nur 14mm. Wenn man sich dagegen die gängigen Größen beispielsweise bei einem Canon nFD 24/2.8 ansieht (die ist zwar auch nicht sehr aber gefühlt doppelt so tief), dann steht zu befürchten, daß es Gegenlichtauffälligkeiten geben könnte. Mehr dazu später.

Das Objektiv wird mit der Firmware-Version 01 ausgeliefert – ein kurzer Blick auf die Samyang-Firmware-Seite bestätigte erwartungsgemäß, daß es noch kein Update gibt.

An der Sony Alpha 7R II, welche ich für diesen Test benutze sieht es nicht zu verloren aus 🙂

Der erste Eindruck bei Verwendung an der Kamera ist sehr gut, der Autofokus arbeitet leise und zügig (EDIT: eventuell gibt es ein Problem mit weit entfernten AF Zielen, siehe Teil 2).

Da bei einem derart kleinen Objektiv mit trotzdem relativ hoher Lichtstärke mit Vignettierung zu rechnen ist, ist dieses der erste Testpunkt. Natürlich kann man die Vignette mit den gängigen Bearbeitungsprogrammen, vorzugsweise im RAW-Format, einfach herausrechnen – allerdings ist dieses als Schattenaufhellung immer mit einer Zunahme des Rauschens in diesen Bereichen verbunden.

Hier also die Blendenreihe bei f2,8 / f4,0 / f5,6 und f8.

Erwartungsgemäß zeigt sich die Vignette bei f2,8 und f4,0 – ab Blende f5,6 kann man diese Vernachlässigen.

Schauen wir uns als nächstes die Zentrierung und die Verzeichnung an. Für ersteres bemühe ich gerne ein Motiv aus der Natur.

Für die Verzeichnung muß wie üblich etwas Architektur herhalten.

Mein superspezielles Zentrierungstestbild zeigt keine Auffälligkeiten … ein wenig Schärfeabfall zu den Rändern war bei f2.8 zu erwarten … die Verzeichnung ist für ein Weitwinkel sehr gut und hat interessanterweise eine leichte Kissenform.

Hier geht es weiter zum zweiten Teil – Thema: Gegenlichtblende, Flares 

Hier geht es weiter zum dritten Teil – Thema: Schäre und Boké 

 

 

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